




usstet ihr, dass ein Schweizer seine Finger in einem der grössten Mythen der Menschheit hatte? Der Physiologe Gustav von Bunge hat 1890 etwa 35mg Eisen in 100g Spinat ermittelt. Dabei wurde aber verpasst, dass er dies aus 100g Spinatpulver extrahierte, welches aus 1kg frischem Spinat gewonnen wurde. Dies wurde nicht in Betracht gezogen, als 100g-Nährwerttabellen Jahre später erstellt wurden.
Was dies ausgelöst hat, bekamen Generationen von Kindern, Millionen Jugendliche zu spüren, die mit Massen an Spinat aufwachsen mussten, weil er angeblich so viel Eisen enthält, und Eisen doch unverzichtbar ist für Wachstum, Knochenbau, Blutbildung und Hirn. Dieses Gemüse bekam dann sogar 1929 noch einen Superhelden, welcher mit der Hilfe von Spinat unmenschliche Kräfte erhielt: Popeye der Seemann.
Der Zeichner und Popeye-Erfinder Elzie Segar hatte seine Figur nämlich freiwillig in den Dienst einer Kampagne gestellt, die sich um unterernährte amerikanische Kinder kümmerte und den hohen Eisen- sowie Vitamin-A-Gehalt promoten soll. Das lustige daran ist, dass Popey es schaffte den Absatz von Spinat seit seiner Lancierung um etwa 33% zu steigern.
Spinat enthält so interessante Dinge wie Vitamin A, Oxalsäure, Folat, Kupfer, Magnesium, aber nicht mehr Eisen als anderes Gemüse, genau genommen sind es 2,75mg bei 100g frischem Spinat und etwa 44,5mg bei getrocknetem Spinat. Das ist, wie gesagt, beim übrigen Gemüse, wie bei Brokkoli zum Beispiel, nicht viel anders.
Uns ist es aber eigentlich egal, ob es nun viel Eisen drin hat oder nicht, denn uns schmeckt Spinat super gut. Vor allem als Salat mit feldfrischen Spinatblätter, denn die dicken, bissfesten Blätter geben richtig etwas her in einem Salat und haben eine so kräftige Farbe, welche einfach "GESUND" ausstrahlt!
Für dieses Rezept haben wir den Spinat mit einigen herbstlichen Zutaten ergänzt und haben so richtig viel Geschmack auf einen Teller gebracht. Gerösteter Kürbis ist so vielseitig und gibt nicht nur farbliche Akzente in ein Gericht sonder kann mit seiner Süsse alles perfekt ergänzen.
Neben dem Kürbis ist Feta ein cooler Geschmacksträger, welcher leichte Bitter- und Salznoten in ein Salat bringt, welche von den Baumnüssen (dt. Walnüsse) perfekt ergänzt werden. Am liebsten würden wir in jeden Salat Feta mischen.

Wir hoffen es schmeckt euch genau so gut wie uns. Hinterlasst uns doch dann einen Kommentar auf Instagram oder ein Doppelklick ;)
En guetä wünschen wir euch!




